Strategie & Konzeption
Online Marketing, SEO & SEA

Paid, Owned & Earned Media: Content Formate im Überblick

So findest du den richtigen Content-Mix für deine Inhalte

Autor
Magdalena Exenberger
Trainee

Content-Marketing ist entscheidend dafür, ob dein Unternehmen im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit möglicher Kunden bestehen kann oder nicht. Dabei lassen sich die Kunden nicht mehr nur mit klassischen Werbephrasen abspeisen. Die Herausforderung für Content-Creators liegt nun darin, dem Leser die passenden Inhalte zu bieten und seinen Erwartungen gerecht zu werden.

Der schönste Webtext nützt aber nichts, wenn er in den Tiefen des Internets verloren geht. Deshalb solltest du dir bereits bei der Planung überlegen, wie du deine Inhalte verbreitest. Dabei hast du verschiedene Möglichkeiten.

Der richtige Content – zur richtigen Zeit, am richtigen Ort

Deine Content-Strategie  verfolgt natürlich immer das Ziel, für deine möglichen Kunden an den wichtigsten „Berührungspunkten“ interessante Inhalte bereitzustellen. Diese sollen den Entscheidungsprozess des Lesers in Richtung Kaufabschluss bewegen. 

Dabei sollte dein Content vor allem diese drei Anforderungen erfüllen: 

  • Relevanz: Der Content muss relevant für den Leser sein und ihm helfen, Antworten auf seine Fragen zu finden.
  • Qualität: Der Leser erwartet sich qualitativ hochwertige Inhalte, die gut recherchiert und strukturiert sind.
  • Regelmäßigkeit: Stelle deine Inhalte immer zu einem gewissen Zeitpunkt für deine Leser zur Verfügung. Sie werden sich daran gewöhnen und das stärkt das Vertrauen deiner Kunden. 

Wichtig: Mache nicht den Fehler, deine Website einfach mit allen Inhalten, die du für relevant hältst, vollzustopfen. Das ist kontraproduktiv! Viel besser also: Betrachte deine Inhalte aus der Brille deiner Zielgruppe/Personas ! 

Dabei muss es nicht immer selbst produzierter Content sein. Wenn du unter die Selbermacher des Content-Marketings fällst, lohnt es sich einen Blick über den Tellerrand zu wagen. So findest du neue Quellen für hochwertige Inhalte. Dafür musst du natürlich erst mal wissen, welche Möglichkeiten du überhaupt hast, um deine Inhalte zu verteilen. 

Zwei Mitarbeiterinnen von punkt & komma beraten. | © punkt & komma

Na, Lust auf einen „Content-Marketing-Dreier“?

Nein, es ist nicht das, wonach es klingt! Earned Media, Paid Media und Owned Media – diese drei Arten von Content spielen die Hauptrolle beim Content-Marketing-Dreier. Und mittendrin bist du, oder besser gesagt dein Unternehmen. Bevor du jetzt den Überblick verlierst, verraten wir dir zuerst mal, was es mit den drei Arten auf sich hat: 

Owned Media: Content, der dir gehört

Zu Owned Media zählen alle Kommunikationskanäle, die du selbst mit Inhalten befüllst. Das heißt, du bestimmst zu 100 Prozent, welcher Content wann und in welcher Form erscheint. Owned Content ist sozusagen die Basis des „Content-Marketing-Dreiers“. Dabei gilt: Je mehr Owned Media du besitzt, umso stärker ist dein Markenauftritt im Web. 

Zu Owned Media zählen:

  • Website
  • Blog
  • Social Media
  • Kundenmagazine
  • Newsletter 

 

Tipp: Achte darauf, dass der Content, den du auf deinen eigenen Kanälen bietest, einzigartig für deine Leser ist. 

Blog | © Pexels
Earned Media: Content, den du dir verdienst

Earned Content oder Social Content ist so etwas wie das „Word of mouth“ im Web. Darunter fällt jegliche Interaktion mit deinem Unternehmen durch Dritte – also User, andere Unternehmen oder Plattformen. Earned Media kann noch mehr: zum Beispiel deine Zielgruppe dazu bewegen, Owned Content zu lesen. 

Unter Earned Media fallen:

  • Erwähnungen
  • Kommentare
  • geteilte Inhalte
  • Bewertungen
  • Empfehlungen

 

Echt cool! Im Gegensatz zu den beiden anderen Content-Arten erzielst du durch Earned Content bei deiner Zielgruppe eine hohe Glaubwürdigkeit. 

Scrabble Buchstaben aus Holz, die das Wort Like bilden
Paid Media: Content, der mit Budget gepusht wird

Manchmal ist es hilfreich, Owned und Earned Media durch Bezahlung zu pushen. Paid Media unterstützt also diese beiden anderen Content-Arten. Der Vorteil: Bei Paid Content hast du die höchste Kontrolle über die Reichweite. Aber das kostet eben Geld. 

Zu Paid Media zählen:

  • Google Ads
  • Display-Advertising
  • Retargeting
  • bezahlte Posts, Tweets, etc. von Influencern
  • Social-Media-Ads
Icons der Social Media Kanäle Facebook, Youtube, Twitter und Co. auf einer Tastatur zu sehen

Welche Art von Content ist der richtige für mich?

Alle drei! Ja, eine erfolgreiche Content-Marketing-Strategie kann nur mit dem Gesamtpaket funktionieren. Auf welche Art von Content du den Fokus legst, hängt ganz von deinen Content-Marketing-Zielen ab. Dabei gilt: Wer flexibel ist, gewinnt. Denn Earned, Paid und Owned Media hängen eng zusammen, überschneiden und beeinflussen sich gegenseitig. 

Du bist dir dennoch unsicher? Wir helfen dir gerne! 

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