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Millenials und ihr Online-Nutzungsverhalten

Heute wird aufgeräumt! Und zwar mit gängigen Klischees rund um das Nutzungsverhalten von Millenials.

Autor
Susanne Esterbauer
Content Marketer

Vorgezogener Frühjahrsputz in Sachen Klischees

Ja, wir wissen es: Der Begriff "Millennials" ist out. Heute sagt man „Generation Y“ oder sogar „Generation Z“. Doch wer steckt hinter diesen beiden Generationen, denen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch einige von uns angehören, eigentlich? Was charakterisiert sie? Und was ist dran an den Klischees rund um diese Generationen?

Wir ziehen den Frühjahrsputz dieses Jahr vor und räumen auf: mit Klischees rund um die Generationen Y und Z. Schubladendenken? Nicht mit uns!

Kurz & knackig

Die wichtigsten Fakten

Die Generation Y, Jahrtausender oder Millennials wurden in den Jahren zwischen 1980 und 1999 geboren und sind sozusagen das Facebook unter den sozialen Medien. Sie waren eigentlich von Anfang an dabei und wissen, was los ist. Trotzdem gibt es da die Jüngeren, die irgendwie trotzdem ein bisschen cooler sind.

Die Generation Z ist die Nachfolgegeneration der Generation Y. Zs erblickten zwischen 2000 und 2015 das Licht der Welt. Würde man die Zs mit einem sozialen Netzwerk vergleichen, wären sie wohl Instagram. Oder Snapchat: jünger, spritziger und trendsetzender.

Kurzes Experiment zum Start

Stellt euch mal vor, ihr sitzt im Bus. Schaut mal in die Runde. Womit vertreiben sich die anderen im Bus die Fahrt? Lesen sie Zeitung? Nein! Schauen Sie aus dem Fenster? Nein! Unterhalten sie sich? Ähem – wohl eher nicht! Lasst uns raten: Sie sehen aufs Smartphone? Wunderbar! Dann sind wir auch schon genau bei Klischee 1:

Klischee 1

Was mobil nicht funktioniert, fällt durch

Das gilt sowohl für die Generation Y, als auch für die Zs. Für Letztere sogar noch mehr. Das lässt sich natürlich auch Google nicht zweimal sagen: „Mobile First“ lautet die Devise! Bekannt ist, dass Google deshalb schon länger an einem Mobile-First-Index gearbeitet hat, der nun fertiggestellt wurde. Mobile Webseitenversionen werden bei der Indexierung gegenüber Desktop-Versionen bevorzugt. Was das für Webseitenbetreuer bedeutet, liegt auf der Hand: Es ist nun noch wichtiger, eine vollwertige mobile Variante anzubieten.

Klischee 2

Die Generation Y ist nur über Social Media erreichbar

Auch wenn zahlreiche Online-Marketer ihre Fühler bereits in Richtung Generation Z ausstrecken, sollte die Generation Y nicht aus dem Blickwinkel rücken! Sie ist in der digitalen Welt zuhause und nützt Social Media nahezu rund um die Uhr. Das Wichtigste für Marketer ist, die Generation Y zu verstehen. Ihre Interessen, Gewohnheiten und Bedürfnisse. Welche Inhalte werden geteilt, geliked und kommentiert?

Die wichtigsten Mainstream-Generationen im Überblick

  • Babyboomer: geboren zwischen 1946 und 1964
  • Generation X / Digital Immigrants: geboren zwischen 1965 und 1980
  • Generation Y / Millennials/ Digital Natives: geboren zwischen 1981 und 1999
  • Generation Z: geboren zwischen 2000 und 2015

Trotzdem gilt: Think outside the box! Die Generation der Millennials erstreckt sich über knapp 20 Jahre und das bedeutet: Generation Y ist nicht gleich Generation Y. Schon allein wegen des ständigen technischen Fortschritts. Und weil Meinungen darüber, was gerade angesagt ist, auch innerhalb einer Generation deutlich auseinandergehen.

Klischee 3

Snack-Content = Content Hero

Besser, schneller, reichweitenstärker: Selten ist in den letzten Jahren ein Trend so gehypt worden wie seit Monaten Snack-Content. Kurze prägnante Medieninhalte als Häppchen serviert. Wie Fingerfood am Buffet. Gut gemachter Snack-Content ist schnell, frisch und witzig. Besonders die Generationen Y und Z sind von Snack-Content begeistert.

Aus gutem Grund: Zusätzlich zu Content in Textform eingesetzt, erregt Snack-Content die Aufmerksamkeit der Zielgruppen. Er animiert, sich intensiver mit einem Unternehmen, einem Produkt oder einer Marke auseinanderzusetzen. Und was gibt’s Schöneres?

Ihr seht, an Klischees ist immer etwas Wahres dran! So auch an denen in diesem Beitrag. Schon allein deshalb hat sich der vorgezogene Frühjahrsputz wirklich gelohnt, finden wir. Und freuen uns schon auf den Nächsten. Im Frühling dann.

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