Influencer-Marketing-Trends 2019

Was geht, was kommt, was bleibt in Sachen Blogger & Co?

Autor
Portrait von Christina Heekeren-Thür. | © punkt & komma
Christina Heekeren-Thür
Social Media Marketer

„Influencer-Marketing ist doch bloß ein Hype!“ – Diese Aussagen haben wir in den letzten Jahren ziemlich oft gehört. Sei es von Kunden oder Branchenkollegen. Viele waren unsicher, was es mit diesen Influencern auf sich hat. Oder wo die Reise hingehen wird und ob es sich lohnt, für diese Art der Online-PR Geld in die Hand zu nehmen.

Doch wie so oft, hat sich das Blatt mittlerweile gewendet. Immer mehr Kunden und Unternehmen bemerken, dass das Influencer Relations große Potenziale für sie birgt. Und möchten nun auch „irgendwas mit Influencern machen“! Dass das aber nicht ganz so einfach ist, zeigt die derzeitige Professionalisierung der Branche. Ob bei der Auswahl der Influencer oder bei der Strategie der Kampagne – einfach so machen, reicht nicht.

Worauf es im Influencer-Marketing in Zukunft wirklich ankommt? Was kommt und was bleibt? Wir verraten es dir!

punkt & komma - dein Ansprechpartner rund um das Thema Influencer-Marketing.

Influencer Status quo: durchdachte Strategie und neue Kanäle

So viel ist klar: Auch beim Influencer-Marketing ist eine solide Strategie das A und O! Oberste Gebote sind geniale Ideen und neue Wege. Denn nur wer sich von der Masse abhebt, hat in den Tiefen der Social-Media-Plattformen noch eine Chance! Denke also unbedingt auch über neue Kanäle nach. Nicht jede Influencer-Kampagne muss zwangsläufig über Instagram laufen und funktionieren. Viele Produkte, vor allem im B2B-Bereich, eignen sich zum Beispiel für YouTube.

Tipp am Rande: Deine Zielgruppe ist die Generation Z? Dann solltest du dich unbedingt über Twitch informieren.

Webtext-Produktion für E-Commerce. | © punkt & komma

Influencer-Marketing im B2B-Bereich

Influencer-Marketing im B2B-Bereich – so ein Blödsinn? Nicht ganz! Denn gerade in dieser Branche ist authentischer Content wichtiger denn je! Zentralste Regel dabei: Was für B2C funktioniert, muss nicht gleichzeitig für B2B gelten. Und es braucht Zeit. Denn eine Influencer-Kampagne im B2B-Bereich ist nicht einfach mal so umgesetzt. Der potenzielle Influencer muss sich zu 100 Prozent mit der Marke oder dem Unternehmen identifizieren. Denn immerhin ist er ja auch Schirmherr der Marke.

Und wie sieht so eine Kampagne im B2B-Bereich nun aus? Nun ja, Möglichkeiten gibt es viele. So kann der Influencer beispielsweise als Interviewpartner am Corporate Blog dienen. Außerdem kann er als Testimonial die Social-Media-Accounts der Marke übernehmen. Oder er wird im Bereich B2B-Events tätig und pusht ausgewählte Veranstaltungen. Du siehst: Möglichkeiten gibt es viele. Die richtige Strategie dahinter, ist allerdings auch dabei von zentraler Bedeutung.

punkt & komma bietet Lösungen für Influencer-Marketing im B2B-Bereich.

KPIs werden immer wichtiger

Natürlich soll sich die Influencer-Kampagne auch lohnen! Deswegen solltest du unbedingt die relevanten KPIs messen. Dabei kommt es schon lange nicht mehr auf die großen Follower-Zahlen an. Mittlerweile geht der Trend sogar wieder in Richtung Micro- und Nano-Influencer. Denn eine hohe Follower-Anzahl sagt schließlich noch lange nichts über die Reichweite aus.

Übrigens: Bei Nano-Influencern handelt es sich um Durchschnitts-User, die ihren Account lediglich zum Spaß betreiben.

Diese KPIs solltest du dir unbedingt ansehen:
  • Engagement: Das Engagement ist immer im Verhältnis zur Follower-Anzahl zu setzen. Nur so ist die Interaktionsrate auch aussagekräftig. Achte zudem auch darauf, wie die Influencer mit ihrer Community kommunizieren.
  • Traffic und Conversions: Ist der Traffic auf der Website während der Kampagne gestiegen? Wie sieht es mit der Conversation Rate aus? Hat sich der Umsatz vielleicht sogar erhöht? Deinen Chef interessieren diese Zahlen garantiert!
  • Follower-Wachstum: Keine Frage! Auch das Follower-Wachstum des eigenen Kanals gibt Auskunft darüber, wie erfolgreich die Influencer-Kampagne tatsächlich war.
  • Hashtags: Du hast einen Hashtag für die Kampagne kreiert? Sehr gut! Behalte auch hier die Entwicklung im Auge und schau ob der Hashtag von der Community tatsächlich angenommen wird.

Video Content ist der neue King

Es ist kein Geheimnis: Im Content-Marketing-Thronsaal läuft heute nichts mehr ohne König Video! Und das nicht ohne Grund. Denn die bewegten Bilder sind der Aufmerksamkeitsgarant schlechthin. Gerade in Kombination mit einer umfassenden Influencer-Kampagne können sie gar zu einem wahren Selbstläufer werden. Also worauf wartest du noch? Begleite dein Influencer-Event mit der Kamera, lass YouTube-Tutorials erstellen und setzte bei Instagram auf Story-Highlights.

Videograf bei der Arbeit im Winter. | © punkt & komma

Influencer-Recognition-Ads auf Facebook und Instagram

Marketer aufgepasst! Es gibt eine neue Möglichkeit deine Influencer-Kampagne noch besser zu pushen. Nach Abschluss der Kooperation erscheinen Anzeigen des Unternehmens mit dem erstellten Content der Influencer auf Facebook und/oder Instagram. Diese Influencer-Recognition-Ads zielen darauf ab, dass die Zielgruppe die Inhalte der Anzeige wiedererkennt und anschließend direkt auf das Unternehmen klickt. Und vielleicht sogar kauft!

Fazit: Influencer-Marketing ist nicht bloß ein Hype! Ganz im Gegenteil: Auch im kommenden Jahr wird die Zusammenarbeit mit den „Internet-Stars“ immer wichtiger und vor allem immer professioneller!

Visual-Storytelling auf Instagram. | © punkt & komma

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