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8 Elemente eines guten Blogbeitrags

Alles, was du über Corporate Blogging wissen musst

Autor
Magdalena Exenberger
Trainee

Text ist nicht gleich Webtext! Und ein Blogbeitrag schon gar nicht! Lass dich von dieser Aussage nicht verunsichern. Du musst dir nur bewusst machen, dass es einen Unterschied zwischen einem redaktionellen Webtext und einem Blogartikel gibt. Klingt kompliziert? Ist es nicht! Blogbeiträge haben journalistischen Anspruch, sind in die Tiefe recherchiert und picken sich auch manches Mal Nischenthemen heraus, die auf einer Webseite sonst nicht Platz finden. So wie dieser Magazinbeitrag! Webtexte verfolgen stattdessen meist ein bestimmtes Ziel, zum Beispiel über ein allgemeines Unternehmensthema zu informieren – oder sogar zu einer Conversion zu führen.

Die gute Nachricht: Bloggen ist ein Handwerk, das erlernbar ist. Ein paar Grundvoraussetzungen sind aber dennoch wichtig: Du solltest schreiben können, kreativ sein und wissen, wie ein Webtext aufgebaut ist. 

Wenn es um Content im Web geht, dann ist Qualität das oberste Gebot. Nur hochwertige Inhalte setzen sich gegen die Konkurrenz durch. Außerdem solltest du bei der Erstellung von Content dein Ziel immer vor Augen haben. 

Schreiben kann so einfach sein

8 Steps bis zum Blogbeitrag

Diese kleine Anleitung wird dir das Schreiben erleichtern und dich Schritt für Schritt zu deinem Blogbeitrag führen: 

 

1. Worüber willst du schreiben – das Thema das Blogartikels 

Fangen wir wie immer am Anfang an: bei der Themenfindung. Welchen Inhalt soll dein Blog eigentlich haben? Was erwarten die Leser? Mache dir dabei eines bewusst: Die unwichtigste Person in diesem Prozess bist du selbst. Du schreibst die Artikel nicht für dich, sondern für deine Personas . Sei dir im Klaren darüber, welche Fragen  sie haben und wie du sie beantworten kannst. 

 

2. Recherchiere, recherchiere, recherchiere

Die Briefing-Phase ist vorbei und du weißt, welche Inhalte deinen Blog füllen sollen. Dann beginnt nun eine der wichtigsten Schritte deines Schreibprozesses: die Recherche. Lies dir alles durch, was du zu dem gewählten Thema findest. Interviewe Profis auf diesem Gebiet. Je mehr Wissen du hast, desto besser. Immerhin möchtest du oder dein Unternehmen im Web als Experte auf dem Gebiet wahrgenommen werden. 

 

3. Welche Meta-Tags eignen sich am besten?

Deinen Titel und deine Description, oder auch Metatag s genannt, sind das erste was dein Kunde liest. Noch bevor er überhaupt auf deiner Website landet. Dein Ziel dabei ist natürlich, sich gegen die anderen Beiträge durchzusetzen. 

 

Wichtig: Überlege dir jetzt aber bitte keine super-kreative Überschrift, die nichts über den Inhalt deines Beitrags aussagt. Sondern sieh die Überschrift als grobe Zusammenfassung deines Artikels. Sie gibt dem Leser einen Vorgeschmack darüber, was ihn erwartet. 

Verfassen von SEO-Texten. | © punkt & komma

4. Auch beim Blogbeitrag gilt: Keywords nicht vergessen!

Damit deine Inhalte überhaupt von Google gefunden und angezeigt werden, muss der Beitrag lesbar für Google sein. Arbeite also mit Keywords  zu deinem Thema, die relevant sind. Aber bewirf deine Leser damit nicht einfach nur plump. Sondern finde eine Balance zwischen dem Lesewert und der SEO-Relevanz deines Beitrages. Ansonsten wirst du mit einer frühen Absprungsrate bestraft. In erster Linie schreiben wir Magazinbeiträge nämlich für Menschen, nicht für Maschinen.

 

5. Hau in die Tasten! Fang an zu schreiben!

Wie dein Schreibprozess abläuft ist ganz allein deine Sache. Egal, ob du wild drauf los tippst und dein Wissen ohne Punkt und Komma aufs „Papier“ bringst. Oder dir bereits davor eine Struktur mit Überschriften zurechtlegst. Je mehr Texte du schreibst, desto schneller und einfacher werden sie dir von der Hand gehen. Versuche auch deinen eigenen Schreibstil zu finden. Natürlich musst du dich in vielen Punkten an das Wording deines Unternehmens oder Kunden anpassen. Doch ein Teil deiner eigenen Note, darf ruhig auch im Artikel erkennbar sein. Das macht deinen Blog für die Leser authentisch und einzigartig.

Wichtig: Verliere im ganzen Schreibprozess deinen roten Faden nicht aus den Augen!

 

6. Strukturiere den Inhalt des Blogbeitrags

Wenn du bereits gut strukturiert an das Schreiben gegangen bist, überarbeite deine Texte nochmals. Damit er einheitlich und leserlich wird, vor allem, wenn du dazu tendierst einen langen Artikel zu schreiben. Setzte nun die passenden Überschriften und gliedere deinen Text in einen gut lesbaren Beitrag. Listen (so wie diese hier) kommen übrigens besonders gut an – wir Menschen lieben Struktur!

 

7. Call to Action

Ziel deines Blogs ist es, deine Leser immer wieder mit deinen Inhalten zu begeistern. Im besten Fall können Sie von deinen Artikeln nicht genug bekommen! Damit sie immer auf dem Laufenden bleiben und keinen neuen Beitrag verpassen, hast du verschiedene Möglichkeiten. Bringe sie dazu, deinen Newsletter zu abonnieren oder deinen Social-Media-Kanälen zu folgen. So können dir deine Leser treu bleiben. Baue also ausreichend Call-to-Actions in deinen Blogartikel ein.

 

8. Optimiere deinen Beitrag

Dein Beitrag steht nun gut strukturiert vor dir, dank der Überschriften und Absätze. Jetzt beginnt der Feinschliff! Das Wichtigste zuerst: Überprüfe alles auf Rechtschreibfehler, dein Artikel soll wirklich einwandfrei sein. 

Integriere passende Bilder und Videos in deinen Beitrag. Das unterstreicht den roten Faden und hebt die Thematik deines Artikels noch weiter hervor. 

Ein Puzzle, bei dem alle Teile perfekt ineinander greifen
Da geht noch mehr

Weitere Tipps, um deinen Blogbeitrag zu optimieren

Der Aufbau: Verrate den Mörder zu Beginn 

Richtig gelesen. Im Gegensatz zu einem spannenden Krimi gibst du im Webtext – also auch in deinem Blogartikel – die wichtigsten Infos gleich zu Beginn preis. Danach beantwortest du alle Fragen deiner Zielgruppe. Und zum Schluss kannst du noch zusätzliche, nutzenstiftende Inhalte einbringen. Nur dann wird der Leser auch auf der Website bleiben, um deinen Artikel zu lesen. 

 

Auf die Textlänge kommt es doch an …

Es müssen nicht immer 1.000 Wörter sein, auch ein kurzer knackiger Blogbeitrag macht Sinn. Wichtig ist, dass deine Leser alle Infos bekommen, die sie zu diesem Thema brauchen. Wir haben für dich alle Eckdaten zur optimalen Textlänge  gesammelt.

 

Links, Links, Links

Verlinke Contentseiten deiner Website oder relevante Blogbeiträge mit deinem neuen Artikel, damit dein Beitrag viele nützliche Informationen enthält. Auf dieser Seite findest du zum Beispiel viele passende Links zu Texten, die dich rundum blogging-fit machen.

 

Den richtigen Zeitpunkt erwischen

Mithilfe der Zugriffsstatistiken findest du heraus, wann dein Beitrag besonders erfolgreich war. So kannst du deine Beiträge immer dann online stellen, wenn sie die meisten Leser erwarten.

 

Neue Formate – selber Inhalt

Du gewinnst eine ganz neue Leserquelle, wenn du die Inhalte deines Blogartikel in andere Medienformate umwandelst. Vielleicht ergibt sich aus dem Inhalt ein kleines YouTube-Video oder eine Infografik, die auch super auf LinkedIn geteilt werden kann. 

Du siehst: Blogging ist vielseitig und anspruchsvoll. Die kleinen Tipps und Tricks sollen dir helfen, deinen Blog erfolgreicher zu machen. Je mehr du schreibst, desto besser wirst du sicher auch werden. Wie du sicher weißt: Übung macht den Meister!

Du brauchst Hilfe? Wir unterstützen dich gerne! 

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