Das Social-Media-Jahr 2017

365 Tage im Schnelldurchlauf

Einige Tage zählt das neue Jahr 2018 nun schon. Höchste Zeit, einen Blick auf das vergangene zu werfen. Was hat sich getan auf den diversen Social-Media-Plattformen? Und was bedeutet all das für uns Content-Marketer? Werft gemeinsam mit dem Team von punkt & komma einen Blick in die Vergangenheit …

Facebook, Instagram, Pinterest, Snapchat, Google+, Flickr, Twitter, … Soziale Netzwerke gibt es zahlreiche. Das mit Abstand erfolgreichste ist seit Jahren eindeutig Facebook. Rund 2,1 Milliarden (Stand: November 2017) User nützen Facebook – knapp 1,4 Milliarden davon täglich. Rechnet man diese Zahl auf die Weltbevölkerung um, ist also jeder vierte Mensch Facebook-User. Und jeder fünfte nützt die Plattform täglich.

Leicht verschwommenes Facebook-Icon

Facebook

Wie war nun das Jahr 2017 aus Sicht des Internetriesen? Wir haben die High- und Lowlights für euch zusammengefasst:

  • Geschichte ohne Happy End: die Stories
    Zu Beginn des Jahres wurden Facebook-Stories für jedermann gelauncht. Nun konnte die von Snapchat und Instagram bekannt Funktion auch außerhalb des Messengers genützt werden. Das Versprechen: Nach 24 Stunden wird der Content wieder gelöscht. Ein Segen für alle, die nach einem Achterl zu viel gerne mal etwas posten. Und es am nächsten Tag vielleicht bereuen. Das Problem an der ganzen Sache: Die Funktion wird so gut wie gar nicht genützt. Zumindest nicht auf Facebook. Oder waren bei euch schon je mehr als ein oder zwei Story-Kreise aktiv? Na eben. Darum dachte sich Facebook wohl auch „Hey, die Storys kommen so gut an – die sollten wir unbedingt auch für Unternehmen einführen. Das ist bestimmt der Bringer!“ Nicht.
  • Organische Posts im Newsfeed:
    davon werden wir uns zukünftig wohl verabschieden müssen. Denn wie Facebook-Gründer Mark Zuckerberg kürzlich bekannt gab, soll in den Feeds wieder mehr Platz für unsere Freunde und weniger für Seiten gemacht werden. Nicht gut. Zumindest aus unternehmerischer Sicht. Was helfen kann, sind Facebook-Gruppen. Doch auch die werden in den nächsten Monaten aus dem Boden sprießen wie hoffentlich bald die ersten Frühlingsboten. Welche Lösung die ratsamste ist, ist aktuell noch schwer abzuwiegen. Wir halten euch auf dem Laufenden!
  • Werbeanzeigen:
    Seit 2017 ist es möglich Split-Tests durchzuführen. Das heißt, Werbeanzeigen mit unterschiedlichen Variablen gegenüberzustellen. Diese Variablen können Zielgruppen, Auslieferungsoptionen, Platzierungen und/oder die Gestaltung der Ad sein. Weltweit nützen übrigens rund 6 Millionen Unternehmen den Werbeanzeigenmanager und schalten Ads auf Facebook.
  • Adieu Linkvorschau:
    … oder so. Denn was im ersten Moment sehr endgültig klang, ist nun schon wieder nicht mehr ganz so klar. Für uns Content-Marketer hieß das nicht nur schlechtes: denn der Fokus fiel wieder verstärkt auf die Webseite. OG-Tags – also Metatags – mussten auf der Webseite eingebaut werden, damit die Linkvorschau auf Facebook ansprechend ist. Wie diese Optimierung funktioniert, erklären euch die Kollegen von allfacebook.de! Seit November gibt’s aber wieder eine neue Lösung: Werbetreibende verifizieren ihre Webseite über den Business Manager und schon kann die Linkvorschau wieder bearbeitet werden. Zusammenfassend können wir sagen: 2017 war das Ende der Linkvorschau … oder so. Ja, nein, ja, naja, ein bisschen vielleicht, doch nicht so richtig. Klingt doch nach einer typisch österreichischen Lösung, oder?

Weitere Neuerungen auf Facebook:

  • Der Facebook Marketplace hat 2017 das Licht der Welt erblickt, den laut Facebook schon rund 550 Millionen Menschen nützen.
  • Comeback der Umfragefunktion
  • Werbung kann nun auch im Messenger geschalten werden

2018 wird …

  •  … transparent! Zumindest in Sachen Werbeanzeigen. Die müssen zukünftig nämlich für alle User sichtbar sein. Das bedeutet für Werber, dass bis zum Sommer ein entsprechender Tab direkt auf der Seite eingebunden werden muss. Das Budget soll laut Facebook allerdings nicht sichtbar sein.

Instagram

Die Nutzeranzahl auf Instagram wächst und wächst. Und fast wöchentlich erscheinen neue Tools, die uns das Instagram-Leben noch schöner machen. Im Januar 2018 wurde etwa die „Type“-Funktion in den Stories eingeführt. Und auch, wenn sie noch nicht für jeden Nutzer verfügbar ist, wächst unsere Vorfreude von Tag zu Tag. Unternehmen können dank der neuen Funktion ihre Stories noch attraktiver gestalten und sich so noch besser von ihren Mitbewerbern abheben. Hallo Gestaltungsfreiheit! Noch ein positiver Effekt: Die Storys sind ganz oben im Feed platziert und stechen somit besser ins Auge. Außerdem neu mit Ende Januar: animierte GIFs in den Storys – YAY!

Aktuell sind auf Instagram übrigens rund 800 Millionen Nutzer registriert: Fast 500 Millionen nützen die App täglich und bereits mehr als zwei Millionen Unternehmen schalten Werbung auf Instagram. Tendenz: stark steigend!

Smartphone mit geöffneter Instagram-App liegt auf einem geschlossenen Notebook

Für Content-Marketer wird das Thema Instagram übrigens immer wichtiger. Nicht zuletzt deshalb, weil modernes Storytelling kaum mehr ohne Bilder auskommt und effektiv und effizient im Online-Marketing eingesetzt werden kann. Du willst mehr erfahren? Dann wirf einen Blick auf den ContentCampus-Workshop „Visual Storytelling mit Instagram“. Dort lernst du unter anderem, welche Möglichkeiten und Funktionalitäten Instagram bietet, wie du eine Instagram-Strategie aufbaust und deine Erfolge misst.

Das geschah 2017 in der heilen Instagram-Welt:

  • Superzoom in den Stories
  • Desktop-Storys – YAY
  • Seit Jahresende kann man nun auch Hashtags folgen.
  • Ads werden über den Facebook Power-Editor geschalten.
  • Die Nutzerzahl kletterte von 600 (Stand: Dezember 2016) auf 800 Millionen.

Das waren die Top-Hashtags 2017:
#love
#fashion
#photooftheday
#photography
#art
#beautiful
#travel
#happy
#nature
#picoftheday

Du bist immer auf der Suche nach den neuesten Trends in Sachen Hashtags? Dann haben wir ja etwas gemeinsam. Schon bald erfährst du mehr dazu im Online-Magazin für guten Content. Stay tuned!

Unnützes Wissen zu Instagram: Das Foto mit den meisten Herzchen ist übrigens von der schwangeren Beyonce und erhielt sage und schreibe 11.232,413 Likes.

Pinterest

Wir outen uns hiermit und geben zu: Wir lieben Pinterest. Egal ob bei der Suche nach Inspiration, am Abend auf der Couch oder weil wir uns Input zu einem konkreten Thema wünschen: Wir nützen Pinterest fast täglich, unter anderem um Shootinglisten für Fotoshootings bei unseren Kunden zu erstellen. Diese geben allen Beteiligten ein ganz genaues Bild davon, welche Bilder wir uns für die geplante Kampagne wünschen.

Seit dem letzten Jahr ist es nun möglich, Unterordner zu erstellen. Das hilft, besonders bei prall gefüllten Boards, den Überblick zu bewahren und Pins noch besser nach Themenbereichen zu ordnen.

Du bist großer Pinterest-Fan, weißt aber noch nicht so ganz, wie du die Inspirationsplattform im Unternehmenskontext einsetzen kannst? Dann komm zum ContentCampus-Workshop „Pinterest: Erfolgsstrategien für dein Unternehmen“ und erfahre mehr über das Awareness-Wunder!

Mann sitzt vor Laptop auf dem eine Vielzahl an Bildern zu sehen ist

Twitter

Auch, wenn der Kurznachrichtendienst in Europa weit nicht so häufig genützt wird, wie in den USA, haben Twitter-Nutzer Grund zur Freude: 2017 wurde die Anzahl der verfügbaren Zeichen pro Tweet nämlich von 140 auf 280 Zeichen verdoppelt. Und das freut auch uns: Denn nun sind die Twitterperlen noch lustiger – ganz einfach, weil mehr Platz ist.

Hello 2018!

Weil das neue Jahr schon voll im Gange ist, wagen wir heute einen Blick in die Kristallkugel und prophezeien die Trends:

  • Video Video Video – war auch 2017 schon ein Trend und geht weiter. Video ist überall.
  • Bye bye Snapchat? In den USA wird Snapchat schon totgesagt. Denn auch wenn Generation Z das soziale Netzwerk noch fleißig nützt, tut sie dies eigentlich nur als Messenger-App. Das eigentliche Steckenpferd – die Storys – werden von den Nutzern kaum mehr in Anspruch genommen. Sind wir gespannt, was das neue Jahr für Snapchat bringt, schließlich leben totgesagte ja länger.
  • Apropos Messenger-App: Die weltweit größte Messenger-App WhatsApp launchte Mitte Januar 2018 „WhatsApp for Business“. Mehr zum offiziellen Business-Dienst auf WhatsApp gibt’s in einer ausführlichen Erklärung von den Kollegen von Allfacebook.de. Okay, wir geben zu: Das war nun wirklich keine Prophezeiung – aber trotzdem ein wichtiger Trendweiser für das aktuelle Jahr!

Letterbox mit Hello there 2018

Der erste Monat im neuen Jahr ist nun schon beinahe vorüber und man kann sagen: Es wird nie langweilig in der Social-Media-Welt. Bereits jetzt wurden schon wieder neue Funktionen und Tools ausgerollt. Wir sind gespannt, was 2018 noch für uns parat hält.

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