10 Tipps gegen Schreib- & Denkblockaden

Vom Ortswechsel bis zur wohlverdienten Belohnung

Wer kennt das nicht: Ganz still und heimlich ist sie da – diese fiese Schreibblockade. Kein Satz will mehr gelingen und der Einstieg in den Text ist plötzlich eine unüberwindbare Hürde? Keine Angst – du bist nicht allein! Auch im punkt-&-komma-Team läuft nicht immer alles wie am Schnürchen und nicht jeder Text geht uns leicht von der Hand. Was uns aber in genau solchen Situationen hilft, sind folgende zehn Tipps gegen Schreib- und Denkblockaden.

1. Gib deinem Text eine Struktur!

Einfach losschreiben können nur die wenigsten Texter. Gerade bei komplizierten Themen oder Fachtexten solltest du deshalb unbedingt auf eine klare Gliederung setzen. Mach dir vorab einen Plan oder formuliere bereits entsprechende Zwischenüberschriften. Eine klare Struktur hilft dir garantiert weiter. 

2. Steig an einer anderen Stelle ins Thema ein!

Du hast Probleme einen passenden Einstieg zu finden und verzweifelst am ersten Satz? Dann beginne doch einfach bei einer anderen Stelle im Text. Niemand verlangt von dir einen Text von Beginn an zu schreiben. Denn unser Gehirn arbeitet schließlich auch nicht linear. Also teile deinen Text in unterschiedliche Abschnitte ein und beginne an jener Stelle, die dir am meisten liegt.

3. Bleibe konzentriert bei der Sache!

Da eine Mail oder dort ein kurzes Telefonat – Schluss mit den alltäglichen Störfaktoren. Nimm dir beim Schreiben bewusst Zeit und lass dich nicht von anderen Dingen ablenken. Schaffe eine ruhige Arbeitsplatzumgebung und konzentriere dich rein auf deinen Text. Du wirst sehen – deine Texte werden nicht nur besser, sondern du bist garantiert auch schneller fertig.

4. Wechsle den Schreibort!

Du sitzt seit Stunden am Schreibtisch und die Worte wollen dir einfach nicht einfallen? Dann pack deinen Laptop und wechsle den Ort. Ganz egal, ob du dabei an die frische Luft, vom Schreibtisch ins Wohnzimmer oder in dein Lieblingscafé ausweichst – neue Orte bringen neue Inspirationen und Ideen. Versprochen!Menschen sitzen zusammen und kommunizieren

5. Schreib Dich warm!

Schreibprofis fallen bekanntlich nicht vom Himmel! Du wirst sehen, je mehr Texte und Textsorten (vom Newsletter über Blogbeiträge bis zu Webtexten) du schreibst, desto besser und schneller werden dir diese gelingen. Verfasse doch einfach einmal einen Probetext zu jeder Textsorte und sieh dir an wo du noch Schwierigkeiten hast. Wichtig ist, dass du geduldig bleibst und keine Angst vor dem leeren Blatt Papier hast.

6. Schraube deine Erwartungen an dich zurück!

Kann es sein, dass du manchmal ein bisschen zu perfektionistisch veranlagt bist? Du möchtest unbedingt DEN perfekten Text verfassen? Vergiss es! DEN perfekten Text gibt es nicht. Gott sei Dank, sind unsere Geschmäcker verschieden, weshalb auch jeder Leser unterschiedliche Vorstellungen vom perfekten Text hat.

7. Raus in die frische Luft mit dir!

Es ist wie verhext! Dir will partout nichts mehr einfallen? Dann mache eine kurze Pause und lass dein Gehirn erstmal durchschnaufen. Denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass unser Gehirn nur 90 Minuten am Stück effektiv arbeiten kann. Danach ist erstmal Schluss. Mach dir einen Kaffee und setz dich auf den Balkon oder geh eine Runde laufen. Du wirst sehen – eine kleine Pause hat noch niemandem geschadet.

Apropos 90 Minuten konzentrieren: Die App „Focus“ – erhältlich für Mac und Windows – teilt deinen Arbeitstag in kleine Häppchen ein und erinnert dich an wohlverdiente Pausen.

Themenfindung: Sei kreativ abseits vom Schreibtisch.

8. Suche dir Inspirationsquellen!

Du hast noch nicht den richtigen Einfall für ein Thema oder die Umsetzung? Dann geh auf Inspirationssuche. Lies andere Texte aufmerksam durch. Erstelle eine Mind-Map mit den wichtigsten Eckdaten. Sprich mit Kollegen. Oder suche dir Anregungen in Magazinen oder auf Pinterest und in Blogs.

9. Schreib unbeliebte Texte zuerst!

Auf deinem Schreibtisch türmt sich die Arbeit? Dann leg unbedingt mit den unbeliebtesten Aufgaben und Texten los. Es hilft schließlich alles nichts! Die Deadline ist schneller da, als du vielleicht denken magst. Je weiter du Aufgaben nach hinten verschiebst, desto mehr gerätst du unter Druck und desto schwieriger wird das Schreiben.

10. Belohne dich für erledigte Aufgaben selbst!

Und zum Schluss der wichtigste Tipp: Auch eine Belohnung muss manchmal sein! Setze dir zu Beginn der Woche ein realistisches Wochenziel und überlege dir eine Belohnung für die erledigten Aufgaben. Du hast es geschafft? Sehr gut! Du kannst stolz auf dich sein. Und jetzt ist es Zeit für eine Folge deiner Lieblingsserie oder einen After-Work-Drink mit deinen Kollegen.
Du siehst: Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten deinen Schreib- und Denkblockaden entgegen zu wirken. Nimm dir unsere Tipps zu Herzen und verrate uns deine persönlichen Geheimwaffen gegen Schreib- und Denkblockaden!

ein Mädchen mit Smartphone bei einem Kaffee

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