5 Take-aways vom ContentDay 2018

Die wichtigsten Trends für Content-Marketer

It’s a wrap! Alle, die beim ContentDay 2018 dabei waren, wissen: Es war wieder einmal legendär! In den ehrwürdigen Hallen des Imlauer Hotel Pitter in Salzburg feierte Österreichs größte Content-Konferenz am 11. April 2018 ihren fünften Geburtstag. Und wir hatten alles, was zu einer geilen Geburtstagsparty gehört: fett Sonnenschein, coole Teilnehmer, leckere (Wissens-)Häppchen – und Luftballons!

#Ihavethisthingwithcontent …

Rund 300 Teilnehmer ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, sich beim Gipfeltreffen der Content-Marketer zu informieren und zu netzwerken. 20 hochkarätige Speaker von Marketing-Guru Björn Tantau über Christian Broscheit von Searchmetrics bis hin zu Mario Berger von Google Austria griffen tief ins Content-Kästchen und zogen daraus die neuesten Trends und Tipps.

Wie, du warst nicht dabei?

Du warst mit Grippe im Bett oder auf Dienstreise in Timbuktu und konntest nicht zum ContentDay kommen? Tja, da hast du was verpasst! Wir wollen aber mal nicht so sein – und deswegen haben wir die fünf wichtigsten Take-aways des Konferenztages kurz für dich zusammengefasst!

ContentDay 2018 - Moderation Maria-Theresa Schinnerl

Die 5 wichtigsten Take-aways des ContentDay18

Branded Video Content, SEO-Tricks, Storymarketing – unterschiedlicher hätten die Themen des ContentDay kaum sein können. Und doch kristallisierten sich über alle Vorträge hinweg einige Kernthemen und -trends heraus, die jeder erfolgreiche Content-Marketer zurzeit im Blick haben sollte …

1. Weniger Bauchgefühl, mehr Daten

Kreativität und Bauchgefühl sind mit die wichtigsten Handwerkszeuge der Content-Produktion. Aber! Selbst die größten Wortakrobaten sollten sich auch regelmäßig die Zahlen zur Brust nehmen. Gezieltes Monitoring ist ein unumgänglicher Teil des modernen Content-Marketing!

Welcher deiner Beiträge funktioniert, welcher weniger? Was kommt bei deinen Nutzern an und was nicht? Du glaubst vielleicht intuitiv, die Antwort auf diese Fragen zu kennen. Aber nur ein Blick auf die Daten sagt dir, ob es nicht in Wahrheit ganz anders ist. Definiere Ziele und KPIs und hab keine Angst davor, deine Arbeit einem Realitäts-Check zu unterziehen – nur so kannst du deinen Content stetig verbessern!

ContentDay 2018 Dietmar Rietsch, CEO elements.at

2. Weniger Keywords, mehr Kontext

Natürlich gehören SEO-Basics und Keywords zum Alltag jedes Content-Marketers. Und mit „weniger Keywords“ meinen wir um Gottes Willen nicht, dass du diesen wichtigen Schritt der Content-Optimierung komplett weglassen sollst!

Genauso wie sich unsere Art zu kommunizieren ständig ändert, haben sich aber auch die Suchmaschinen verändert. Um zu einem bestimmten Thema gefunden zu werden, geht es nicht mehr nur darum, so oft wie möglich ein bestimmtes Keyword in einen Text zu stopfen. Menschen denken nicht in Keywords, sondern in Zusammenhängen – und dementsprechend erkennen Suchmaschinen auch Kontext.

Wusstest du zum Beispiel, dass es reicht, nach „Star Trek + Captain + Serie aus den 60ern“ zu suchen, um als Ergebnis James T. Kirk zu bekommen? Decke also dein Thema holistisch ab, beantworte dem User alle Fragen, die er dazu hat und liefere einfach den besten Content zu deinem Thema – dann treten Schlagworte wie „Keyword-Dichte“ ganz schnell in den Hintergrund!

ContentDay 2018 Konferenztag

3. Der User steht im Mittelpunkt

Eigentlich funktionieren Suchmaschinen ganz simpel: Sie wollen dem User die beste Antwort auf seine Suchanfrage bieten. Was das für dich heißt? Dass du deinen Content einfach zur besten Antwort machen musst! Dazu musst du aber erst mal wissen, was der User überhaupt sucht. Was mag und braucht er, was genau will er von deinem Content?

Diese Fragen kannst du nur beantworten, wenn du deine Zielgruppe genau kennst. Arbeite mit Personas, versetze dich in sie hinein und sprich authentisch und auf Augenhöhe mit ihnen. Denn nur wenn sie einen Nutzen in deinem Content sehen, werden sie ihn auch lesen – ansonsten ist der Nächste in der Ergebnisliste nur einen Klick entfernt!

4. Schlechter Content ist toxisch

Was ist schon das Schlimmste, was Content im Internet passieren kann? Er wird nicht gelesen. Macht doch nichts, denkst du vielleicht – deswegen kann ich die langweilige Vorstandsrede, die der Chef unbedingt auf der Webseite haben will, ja trotzdem dazwischen packen. Richtig? Falsch!

Schlechter Content bringt nicht nur nichts, er ist schädlich! User strafen schlechte Qualität sofort ab. Finden sie nicht genau das, was sie erwarten oder suchen, klicken sie schneller weg, als du „Vorstandsrede“ sagen kannst – und kommen auch nicht wieder, wenn dein nächster, wirklich guter Artikel online geht.

Die Devise lautet also: Keller ausräumen! Trau dich, deine Inhalte objektiv zu überprüfen, und wirf raus, was nichts taugt. Es gibt genug Beispiele dafür, dass Seiten mit weniger (aber besserem) Content plötzlich viel höhere Zugriffszahlen hatten als vorher. Konzentriere dich dafür auf die Inhalte, die wirklich gut performen und überarbeite sie regelmäßig – Stichwort: Content-Recycling!

ContentDay 2018 Katharina Kopf, Lukas Höller

5. Sprachsuche ist die Content-Zukunft

Auch wenn es für viele noch wie ein weit entferntes Zukunftsszenario klingt: Themen wie Sprachsuche, Artificial Intelligence und Machine Learning sind für Content-Marketer jetzt schon topaktuell. Warum? Ganz einfach: 20 Prozent aller Google-Suchanfragen sind bereits jetzt sprachbasiert. Und Content, der von Alexa, Siri & Co. gefunden werden soll, muss auch dementsprechend aufbereitet sein. Am besten so gut, dass er allen anderen Content zu diesem Thema übertrumpft – schließlich wird von Sprachassistenten nur ein einziges Suchergebnis ausgegeben, und zwar das auf Nummer 1!

Das bedeutet für dich: Mach dir Gedanken, welche Fragen die User über die Sprachsuche genau stellen, und versuche, sie mit deinem Content konkret zu beantworten. Kurze, prägnante und aussagekräftige Texte, die eine Frage direkt beantworten, eignen sich perfekt als Featured Snippets – und die sind definitiv keine Zukunftsmusik mehr!

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ContentDay 2018 - Speaker

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