Wichtige Content-Tipps gültig für Jedermann!

Täglich arbeiten auch wir uns durch zahlreiche Blogbeiträge von Kollegen, Content-Experten, Branchen-Insidern & Co. Warum wir das machen? Ganz einfach: Das Internet ist schnelllebig und wir bilden uns täglich weiter. Mit jedem Projekt, mit jedem Artikel den wir lesen und mit jeder Konferenz – um immer am aktuellen Stand zu sein.

Content wird im Moment extrem stark thematisiert. Vorallem das Content-Marketing sowie die Contenterstellung. Die Content-Erstellung nimmt meiner Meinung nach eine extem wichtige Rolle im gesamten Marketing-Mix ein. Nicht nur ich sehe das so. Alleine heute hatte ich drei gute Links in meinem Facebook-Newsstream, der jeden Morgen beim Morgenkaffee durchgescrollt wird. Aus diesem Anlass gibt’s auch für dich heute eine Zusammenfassung – meine Hit-List sozusagen – von hilfreichen Tipps, wie du deinen Content noch besser machen können.

Textwüsten ungeeignet für die U-Bahn und die Couch

Immer wieder bekomme ich zu hören: „Soll ich meinen Text kürzen – wer liest denn so viel. Das interessiert ja eh‘ niemanden!?“ Bist du dir da sicher? Warum sollte sich niemand für dein Produkt interessieren? Aber in einem Punkt gebe ich dir absolut Recht – Textwüsten sind langweilig und motivieren wenig zum Weiterlesen. Aus diesem Grund sollten Texte immer, immer, immer bestens aufbereitet und formatiert sein.

Manchen wir uns mal klar, in welchen Situationen der Leser Zeit für längere Artikel hat:

  • Auf dem Weg zur Arbeit (U-Bahn, Bus, …)
  • Nach Feierabend auf der Couch
  • In Wartezeiten (Arzt, Bus, Termin verspätet sich)
  • Viele Essen auch alleine zu Mittag und nützen die Zeit um zu Lesen …

In genau diesen Momenten hat der potenzieller Gast, der Stammgast, der Kunde aber Zeit um sich intensiv mit dem Produkt, mit der Urlaubsregion, etc. zu beschäftigen – aber bevorzugt auf mobilen Geräten! Behalte also im Hinterkopf, dass der Leser meist seine wertvolle Freizeit aufwendet, um Ihre Inhalte zu lesen. Will er da wirklich einen kurzen, knackigen Text mit fehlenden Informationen, nur damit der Text eben kurz und knackig ist. Wohl eher nicht. Oder wie würde es dir in einer solchen Situation gehen?

Gerade dann, wenn der Leser Zeit für längere Artikel hat, nutzt er bevorzugt Mobilgeräte: Auf dem Weg zu Arbeit und nach Feierabend auf dem Sofa. Das sind auch Lesesituationen, in denen der Nutzer nichts Konkretes sucht, sondern sich von reizvollen Inhalten locken lässt. Dazu kommt der Informations-Overkill im Internet: Welche Inhalte wählt der Nutzer also schließlich, um mit Ihnen kostbare Freizeit zu verbringen?

Wenn folgende Tipps befolgt werden, tust du deinem Leser etwas Gutes und schaffst es, dass dein Content zum Hit wird:


Überschriften sind das A und O

a)      Überschriften, die eine Zahl beinhalten, Ratgeberinhalte ankündigen, Tipps und Tricks verraten oder eine Frage beinhalten werden bevorzugt.

b)      Superlative funktionieren immer

– die schönste Wanderroute in Tirol
– die besten Tipps für Urlaub in Salzburg
– die witzigsten Geschichten aus der Region
– die schnellsten Rezepte auf Haubenniveau

c)      Und doch noch: In der Kürze liegt die Würze! Je klarer und kürzer die Headline ist, desto besser. Aber Vorsicht: Die Inhalte des darauffolgenden Textes sollen dennoch gut vermittelt werden.

d)     Aktive Verben und Adverben verwenden. Diese regen zum Weiterlesen an.

e)      Die ultimative Headline-Formel: Zahl + Adjektiv + Keyword + Begründung + Versprechen

 

Quelle: buffersocial

 

Bilder (und Grafiken) vermitteln oft mehr als tausend Worte

Das Web wird immer visueller. Ein Text, der mit guten(!) Bildern und Grafiken angereichert ist, wird häufiger angeklickt als Texte ohne. Mit Bildern und Grafiken lassen sich lange Texte ideal auflockern, untermauern zu dem das Gelesene bildlich und/oder vermitteln Zusatzinformationen. Es ist mehrfach belegt, dass Texte mit optischen Extras mehr gelesen werden.

 

Bringe Struktur in den Text

Jetzt sind wir wieder bei den Textwüsten. Die Struktur vieler Texte wirkt bereits zu Beginn abschreckend und ist somit eine der Hauptgründe dafür, dass Leser frühzeitig aus einem bereits angelesenen Text aussteigen. Warum sollte man sich auch unnötig anstrengend – es gibt so viele andere Inhalte im Web.

 

Auf das Timing kommt es an – veröffentliche dann, wenn die Zielgruppe online ist!

Content-Marketing ist kein 9:00-bis-17:00-Uhr-Job! Veröffentliche deine Inhalte dann, wenn auch deine Zielgruppe online ist. Das ist von Thema zu Thema unterschiedlich. Grundsätzlich gilt aber: vor und nach der Arbeit und am Wochenende sind ebenso wichtige Zeiten (wie bereits erwähnt, hängt das natürlich ganz von Zielgruppe ab). Es ist aber wichtig, dass du diese Zeiten für deine Zielgruppe herausfindest. Trial and Error!


Sei sozial! Beziehe Soziale Netzwerke ein.

Facebook ist eindeutig Spitzenreiter wenn es um die Reichweite geht. Aber nicht nur Facebook hat es in sich. Auch andere soziale Netzwerke wie Twitter, Google+ oder Pinterest sind sehr einflussreich – auch hier sollte man seine Zielgruppe kennen! Wer seine Inhalte also nicht selbst auf den Social-Media-Plattformen verbreitet, sollte rasch damit anfangen. Und es aber auch andere für sich tun lassen – die Leser!

 

Ziele, Werte, Zielgruppen

Ein Blog ist insbesondere für Unternehmen eine gute Gelegenheit mit der Zielgruppe zu interagieren und sich als Experte für bestimmte Themen zu positionieren. Zudem lassen sich die Inhalte immer wieder ergänzen. So schafft man auch in relativ kurzer Zeit ein gutes „Nachschlagewerk“ für seine Kunden (Gäste).

Auch an dieser Stelle möchte ich nochmals erwähnen, wie wichtig die Hausaufgaben sind, die man machen sollte, bevor man mit der Unternehmenskommunikation beginnt – ob auf Facebook, im Blog, auf der Website, in einem Fax (für alle die noch drauf stehen), etc…

Seine Zielgruppen, seine Unternehmensziele und seine Unternehmenswerte zu kennen ist das Um und Auf. Und auch zu wissen, mit welchem Medium man welches Ziel verfolgt. Dieses sollte unbedingt zu Beginn definiert werden!

Ich ahne, was gerade in deinem Kopf vorgeht: „Ich will mehr verkaufen!“ Stimmts?

Natürlich geht es schlussendlich meistens darum. Aber es geht auch darum, eine Marke bekannter zu machen, Aufklärungsarbeit zu leisten, um schlussendlich mehr Reichweite zu erzeugen.

 

Was soll der Leser machen? Arbeite mit Handlungsaufforderungen!

Sind deine Ziele definiert, kennst du eigentlich auch schon deine Handlungsaufforderung.

Beispiele für Handlungsaufforderungen – Call to Actions:

  • zum Newsletter anmelden
  • auf sozialen Netzwerken teilen
  • Konsum weiterer Artikel
  • Buchung
  • etc.

 

 Laut buffersocial enthält der perfekt Blogpost:

  • Social Media-Sharing Buttons
  • eine Kommentarfunktion
  • Zitate (möglichst visuell ansprechend aufbereitet)
  • Videos
  • durchschnittlich 3,2 Bilder
  • durchschnittlich 9,96 Links
  • eine Headline von 50,7 Zeichen
  • eine nummerierte Liste
  • Ratgeber-Inhalte
  • Antworten auf drängende Fragen der Leser

Quelle: buffersocial

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