„Sei du selbst. Außer du kannst ein Einhorn sein – dann sei ein Einhorn.“

Der Einhorn-Trend im Marketing und was eigentlich dahintersteckt

Die Marketing-Welt wird regelmäßig von neuen Trends „heimgesucht“. Heimgesucht deshalb, weil nicht jeder Trend so wirklich nachzuvollziehen ist. Etwa das Einhorn. Wie schaffte es das behornte Fabelwesen also, Menschen quer durch die Bank so für sich zu begeistern? Wie schaffte es, erwachsene Menschen dazu zu bringen, Einhorn-Schokolade zu kaufen? Oder sich Einhörner tätowieren zu lassen? Gut, das ist möglicherweise etwas übertrieben … aber du weißt, worauf wir hinauswollen? Sehr gut!

Ein Horn im Marketing

Genau das, also die Frage nach dem „wie?“, möchten wir versuchen zu klären. Zudem präsentieren wir dir heute unsere liebsten Kampagnen rund um die Einhörner. Und solche, die möglicherweise etwas nach hinten losgingen … aber das entscheidest du am besten selbst!

Fest steht: Tiere sind top – immer! Denn ganz gleich ob Babykatzen, Hundewelpen oder eben Einhörner: Tiere ziehen grundlegend in jeder Situation – nicht nur im Marketing. Facebook ist das beste Beispiel dafür. Oder ist in deinem Feed nicht in jedem zweiten Video ein Hund oder eine Katze zu sehen? Denke nur an die Grumpy-Cat.

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„Aber das sind doch auch echte Tiere“, wirst du dir jetzt vielleicht denken. Stimmt, aber wenn „echte“ Tiere schon so beliebt sind, wie beliebt können dann erst Fabeltiere werden? Und wenn sie dann auch noch zuckersüß aussehen, rosa eingefärbt sind und vor einem Regenbogen herumhüpfen ist der Hype perfekt.

Ein Einhorn als Trendsetter

It’s so fluffy, I’m gonna die! Erinnerst du dich? Genau! Diese Szene stammt aus dem ersten Teil von „Ich – Einfach unverbesserlich“ aus dem Jahr 2010 und zeigt, wie Agnes unbedingt ein kleines flauschiges Einhorn-Stofftier möchte. Ein Einhorn! Im Jahr 2010! Begann der Trend möglicherweise doch schon früher als bisher angenommen?

Unsere liebsten Einhorn-Kampagnen

Heute, im Jahr 2017, kann man die zahlreichen Einhorn-Produkte gar nicht mehr auf einer Hand abzählen. Und sie erreichen die Menschen nach wie vor, soviel steht fest. Das sind übrigens unsere liebsten:

Unsere liebsten Anti-Einhörner

Wohl kaum ein Trend polarisiert so sehr wie der rund um die Fabelwesen. Und wie so oft gibt es auch hier zwei Fraktionen. Die Drogeriekette dm launchte dieses Jahr etwa ein Duschgel mit dem Namen „bye bye Unicorn“ und kassierte dafür folgende Schlagzeilen:

  • „Mit diesem Duschgel schockt dm nun alle Einhorn-Fans“ oder
  • „dm tötet das letzte Einhorn für Duschgel“

Klar, dass dem Trend nach dem Launch von dm bereits das Ende vorausgesagt wurde … Aber hey: Keine Sorge – das letzte Einhorn lebt natürlich noch und hüpft weiterhin frohen Mutes durch Kampagnen. Eine davon stammt von Edeka und wurde zum viralen Hit. Aber seht selbst:

Und sogar die deutsche Bundesregierung setzte auf das Einhorn. Allerdings mit zwei Hörnern, also ein Zweihorn. Der Plan war, damit gegen Hass im Netz aufmerksam zu machen. Was herauskam waren allerdings nicht nur positive Reaktionen. So wurde die Doppeleinhorn-Kampagne etwa als Steuergeldverschwendung beschimpft.

Unser Fazit: Das Einhorn als Marketing-Gag lebt nach wie vor, wenn auch nicht mehr ganz so intensiv wie noch zu Beginn des Jahres. Ob schon bald ein Nachfolger die Marketing-Welt übernehmen wird? Und wer oder was das sein wird? Wir sind gespannt!

Übrigens: Das amerikanische Wirtschaftsmagazin Forbes veröffentlichte unlängst ein Ranking der Top-Influencer. Darunter befinden sich – na klar – auch Tiere. Soviel dürfen wir euch schon verraten: Die Grumpy-Cat hat es wieder einmal auf Platz 1 geschafft. Erfahre mehr über die tierischen Top-Influencer weltweit …

Wir sind gespannt, wann das Einhorn das Zeitliche segnet und noch mehr darauf, wer sein Nachfolger sein wird. Schau dich bis dahin doch im Online-Magazin für guten Content um und erfahre noch mehr News aus der Welt des Content-Marketings!

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