Dürfen wir vorstellen: das ist Monitoring

Content-Monitoring als A und O – und warum es dennoch keiner machen will

Es gibt sie, die Menschen, die nach jedem Urlaub eine Kostenaufstellung machen. Und die, die fein säuberlich die monatlichen Haushaltskosten notieren. Dann gibt es noch die, die ihre Liebe zu Ziffern, Statistiken und Kennwerte besonders gerne online ausleben.

Zahlen sind aber so gar nicht deines und Worte sind dir eigentlich viel lieber? Tja, dann wirst du heute in den sauren Apfel beißen müssen. Denn wenn du aus deinem Onlineauftritt auch richtig schlussfolgern möchtest, führt kein Weg an den hassgeliebten Zahlen vorbei.

Und am Anfang war eine Zahl

Beginnen wir am Beginn. Was bedeutet Monitoring denn eigentlich? Wie betreibe ich es am besten? Und noch wichtiger: Was bringt’s mir?

Die Antwort: so einiges. Dank Monitoring – also dem Messen, Überwachen und Analysieren deiner Onlineaktivitäten – erfährst du nämlich, wie deine Personas und Zielgruppen handeln. Wie sie sich auf deiner Website oder Social-Media-Kanälen bewegen und woran sie besonders interessiert sind. Außerdem behältst du die aktuellen Meinungen rund um dein Unternehmen, deine Produkte und Dienstleistungen aber auch um deine Konkurrenz immer im Blick.

Übrigens: Wenn du noch Hilfe bei der Erstellung deiner Persona brauchst, solltest du einen Blick in unsere Content-Marketing-Challenge vom März werfen!

Content-Marketing-Challenge im März: Personas

Social-Media-Monitoring

Du hast einen Facebook-Auftritt, bist auf Twitter und liebst es, deine schönsten Schnappschüsse auf Instagram zu teilen. Soweit so gut. Aber sind deine Fans, Kunden und Geschäftspartner eigentlich genau so von deinem Content begeistert wie du es bist? Mit Social-Media-Monitoring kannst du das ganz einfach herausfinden.

Und noch mehr: Eine Krise flammt auf? Wenn du regelmäßig Monitoring betreibst und vielleicht sogar entsprechende Alerts (wie zum Beispiel Google Alerts) eingerichtet hast, reagierst du im Nu darauf und kannst größere Krisen zeitgerecht abwenden. So weißt du immer, wann dich wer in den sozialen Netzwerken verlinkt, deine Inhalte mit „Gefällt-mir“ markiert oder Beiträge kommentiert.

Natürlich ist ein möglicher Shitstorm aber nicht DER Grund für Social-Media-Monitoring. Auch das Gegenteil spielt eine Rolle. Wird dein Produkt oder deine Dienstleistung gelobt? Erstmal: Juhu! Nach kurzer Freude gilt es, auf das Lob zu reagieren: ob mit Daumen hoch oder einem kurzen Kommentar. Monitoring dient auch zur besseren Beziehungspflege.

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Social-Media-Monitoring-Tools

Um an die gewünschten Zahlen zu gelangen, musst du übrigens nicht stundenlang herumrechnen und analysieren. Ein paar kluge Softwares übernehmen das, teilweise sogar kostenlos, für dich.

Hootsuite 
(kostenlose & kostenpflichtige Version ab 7,99 Euro pro Monat)
Brandwatch 
(30-tägige-Testversion, danach etwa 600 Euro pro Monat)
Echobot 
(kostenfreie Textversion, danach 249 Euro pro Monat)

Nimm deine Website unter die Lupe

Es war einmal … eine kleine Zahl die eine große Kennzahl werden wollte.

Erster Schritt in Sachen Webseiten-Monitoring: Sogenannte KPIs, also Key Performance Indicators, definieren. Das sind jene Zahlen, die deinen Erfolg messen. Je nach Monitoring-Objekt musst du dabei unterschiedliche Zahlen beobachten. Was für ein Social-Media-Projekt relevant sein kann, muss nicht unbedingt für ein Online-Magazin aussagekräftig sein. Damit dir diese Definition leichter fällt, findest du im Anschluss zwei Checklisten zu den Nutzungszahlen deiner Website sowie relevanten SEO-KPIs.

Wenn du deine KPIs bestimmt hast, überlege auch, in welchen Zeiträumen du sie kontrollieren möchtest. Monatliche Messungen sind sinnvoll, bei manchen KPIs kannst du sogar einen wöchentliche Check in den Kalender eintragen.

Unser liebstes Analysetool ist übrigens Google Analytics. Das wohl bekannteste Analysetool bietet nämlich Unmengen an Funktionen zur Analyse von Verweildauer, Besucherzahlen, Bounce-Rates, Herkunft, und, und, und. Die für dich relevanten KPIs packst du am besten in ein individuelles Dashboard. Dann hast du immer genau das im Blick, was du auch im Blick haben möchtest.

Du brauchst Dashboard-Anlaufhilfe? Dann lass dich von diesen Muster-Dashboards inspirieren.

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Fehlende Kreativität durch Monitoring?

Du hast Angst, dass deine Kreativität unter all den Zahlen und Nachberichten flöten geht? Brauchst du nicht. Betrachte deine Monitoring-Tätigkeit als unterstützendes Helferlein. Es zeigt dir nämlich, was gut funktioniert und was weniger. So kannst du deine kreative Ader auf genau den Content zentralisieren, den deine Kunden, Fans, Geschäftspartner oder Freunde besonders gerne mögen. Erkennst du die Win-Win-Situation? Ja? Sehr schön!

Du siehst selbst! Monitoring bringt auch wirklich Vorteile mit sich. Betreibt man es regelmäßig, hält sich zudem der Aufwand in Grenzen und es hilft, seinen Content noch zielgruppengerechter zu erstellen. Und, haben wir dich überzeugt?

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Checkliste: Website-Nutzungszahlen

  • Seitenaufrufe
  • Traffic
  • Traffic-Kanäle
  • Conversion Rate
  • Click-Through-Rate
  • Bounce Rate
  • Verweildauer
  • Unique Visitors
  • Returning Visitors
  • Page View per Visitor

Checkliste: SEO-Zahlen

  • Traffic über Google
  • Direkter Traffic
  • Bounce Rate
  • Verweildauer auf der Seite
  • Wettbewerber Rankings
  • Backlinks
  • Sichtbarkeitsindex
  • Duplicate Content
  • Crawling Fehler + Statistiken
  • Autoren Statistiken
  • Server Erreichbarkeit
  • Ladezeit (unter 2 Sekunden)

Bounce-Rate, Verweildauer und Co sind Fremdwörter für dich? Wir helfen dir im Google-Analytics-Workshop auf die Sprünge!

 

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